Для участия в конференции, проходившей 28-30 июня, в Калугу приехала большая делегация из Германии — около 50 человек: политики, бизнесмены, представители муниципалитетов, общественные деятели во главе с послом ФРГ в России Гезой Андреасом фон Гайром. Участники форума отметили, что у России, и у Германии есть колоссальный потенциал для дальнейшего сотрудничества.
В условиях ограничений в связи с пандемией, тем не менее, немецкая делегация смогла прибыть в Калугу, понимая важность события. Те, кто присутствовать лично не смог, подключились в онлайн-формате — около 500 человек. В числе участников на связи был бургомистр города Зуля — побратима Калуги, г-н Кнапп.
Российскую сторону представляли депутат Госдумы Павел Завальный и известный политолог Вероника Крашенинникова. Они заверили, что наша страна готова к равноправному диалогу и открыта к сотрудничеству.
Модератором встречи стал Мартин Хоффманн, исполнительный директор и член правления Германо-Российского форума.
Ещё перед началом дискуссии, он отметил, что такие встречи для международных отношений необходимы. Очень важно встречаться лично, потому что компромисс находится в диалоге. "Через интернет, конечно, можно обмениваться содержанием, точкой зрения. Но важно почувствовать другого человека, видеть его. Это очень важно", сказал Мартин Хоффманн.
Начали диалог на утренней сессии с истории. Посол ФРГ в России отметил, что для немцев важно вспоминать, что было в отношениях с Россией раньше. По его словам, Германия должна быть благодарна за примирение: "Мир — это колоссальная заслуга жителей России. То, что случилось, никогда не должно повториться. И наша история — это основа для дальнейшего взаимодействия", — в зале после этих слов посла прозвучали аплодисменты.
О том, как проходили дискуссии - смотрите видеорепортажи (в обратном хронологическом порядке)
Der Dritte Konferenztag - 30. Juni 2021
Eindrücke vom dritten Konferenztag am 30. Juni 2021
Ruhrmetropole Essen lädt ein zur Siebzehnten Konferenz
Traditionell fand am dritten Konferenztag die abschließende Diskussionsrunde mit Vertreter*innen der einzelnen Arbeitsgruppen statt. Diese präsentierten die Ergebnisse ihrer Sitzungen.
Sehen Sie hier die Abschlusssitzung.
Im Anschluss gab es einen Einblick in die wichtige bilaterale Jugendarbeit: Bereits seit 23. Juni waren zunächst in Moskau und anschließend auch in Kaluga deutsche und russische Nachwuchskräfte zum VI. Deutsch-Russischen Jugendforum der Städtepartnerschaften zusammen gekommen.
Der Zweite Tag - 29.Juni 2021
Miteinander reden!
Eindrücke vom zweiten Konferenztag am 29. Juni 2021
In der zentralen Podiumsdiskussion „Was kann der Dialog zwischen Kommunen und Politik für die deutsch-russischen Beziehungen leisten?“, moderiert von Martin Hoffmann, diskutierten miteinander S.E. Botschafter Dr. Géza Andreas von Geyr, Veronika Krascheninnikowa, Pawel Sawalnyi, Dr. Andrej Zarjow und online zugeschalten der Oberbürgermeister der Stadt Suhl André Knapp.
Im Fokus der Runde standen die Themen Erinnerungskultur und der Umgang mit Nichtregierungsorganisationen sowie die Frage, ob wir eine gemeinsame Zukunft haben und inwiefern die Jugendarbeit und Städtepartnerschaften hierin eine Rolle und wenn ja, welche Rolle spielen.
Sie können hier in die Podiumsdiskussion hineinschauen. (ab Minute 16:20)
Fünf Arbeitsgruppen und ein Internationales Wirtschaftsforum standen auf dem Arbeitsprogramm am zweiten Konferenztag.
Die Breite der Themen war bemerkenswert:
In den einzelnen Sitzungen wurden Themen der kommunalen und regionalen Kooperation, der Inklusion und Teilhabe, Gesundheit sowie Erinnerungskultur und Berufsorientierung fokussiert.
Die Partner vom Bundesverband Deutsche West-Ost-Gesellschaften e.V., von der Stiftung West-Östliche Begegnungen sowie dem Goethe Institut Moskau koordinierten die bilateralen Diskussionsrunden im hybriden Format.
Dr.Martin Kummer, Landesvorsitzender unserer Gesellschaft moderierte die Arbeitsgruppe Erinnerungskultur.
Die Städtepartnerkonferenz war in das Deutschlandjahr in Russland 2020 / 2021 eingebunden.
Das Goethe Institut Moskau hat den zweiten Konferenzabend mit Musik und Show ausgestaltet und zu einem deutsch-russischen Empfang eingeladen.
Eröffnung der XVI. Deutsch-Russischen Städtepartnerkonferenz live auf der Kaluga-Gebiets-Philharmonie
Der Erste Tag der Konferenz - 28. Juni 2021
Die Eröffnungsveranstaltung war der erste große Höhepunkt der auf drei Tage einberaumten Konferenz mit über 200 anwesenden Teilnehmern. Gegenseitige Grussadressen und ein feuriges Kulturprogramm von Tänzerinnen und Tänzern der Kalugaer Staatlichen Philharmonie ergänzten sich zu einem kurzweiligen Programm.
Am heimischen Computer verfolgte noch einmal fast die gleiche Anzahl von Besuchern die Online Übertragung, die ab und zu durch ein paar Wackler auffiel.
"Deutsch-Russische Partnerschaften sind Goldstaub" sagt
Der Tag begann mit einer Kranzniederlegung und dem Gedenken an den Großen Vaterländischen Krieg. Am Grab des Unbekannten Soldaten in Kaluga wurden noch vor der Eröffnung der Städtepartnerkonferenz Blumen im Namen aller Teilnehmer*INNEN niedergelegt.
Programm der XVI. SPK in Kaluga
Programm der XVI. Deutsch-Russischen Städtepartnerschaftskonferenz vom 28. - 30.Juni 2021
Kaluga - Russische Föderation. Kaluga stellt sich vor:
„KOMMUNALE UND REGIONALE VERBINDUNGEN STÄRKEN — HORIZONTE ERWEITERN“
In Kooperation mit dem Deutschlandjahr in Russland 2020/2021
Aus dem Grußwort des Gouverneurs des Kalugaer Gebietes, Herrn Wladislaw Schapscha:
"Die Angelegenheiten, die von den Teilnehmern der XVI. Deutsch-Russischen Konferenz während zwei Tage zu besprechen sind, sind außerordentlich wichtig und aktuell. Dazu gehört die Erweiterung der Zusammenarbeit in den Bereichen wie Wirtschaft, Bildung, Ökologie, Kultur, Gesundheitswesen. Ich bin sicher, dass das Forum in einer Atmosphäre des Vertrauens und der gegenseitigen Verständigung stattfindet und Auftrieb für weitere Stärkung der Zusammenarbeit zwischen den Regionen und Entwicklung."
Aus dem Grußwort des Stadtoberhauptes von Kaluga, Herrn Dmitrij DENISOW,
"Wir schätzen sehr unsere langjährigen Freundschaftsbeziehungen mit Suhl - die Vereinbarung über die Gründung der Städtepartnerschaft wurde vor über 50 Jahren abgeschlossen. Im Jahr des 600-jährigen Jubiläums von Kaluga wurde die Stadt von der ersten Delegation aus Suhl besucht. In diesem Jahr feiert Kaluga sein 650-jähriges Jubiläum und wir freuen uns besonders, die Teilnehmer der XVI. Deutsch-Russischen Städtepartnerkonferenz empfangen zu dürfen".